{"id":1478,"date":"2019-12-04T08:30:57","date_gmt":"2019-12-04T07:30:57","guid":{"rendered":"https:\/\/trattereng.com\/?p=1478"},"modified":"2024-06-27T16:58:25","modified_gmt":"2024-06-27T14:58:25","slug":"so-klingt-tratter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/trattereng.com\/de\/so-klingt-tratter\/","title":{"rendered":"So klingt Tratter"},"content":{"rendered":"[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; full_screen_row_position=&#8220;middle&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243; shape_divider_position=&#8220;bottom&#8220;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; column_link_target=&#8220;_self&#8220; column_shadow=&#8220;none&#8220; column_border_radius=&#8220;none&#8220; width=&#8220;1\/1&#8243; tablet_width_inherit=&#8220;default&#8220; tablet_text_alignment=&#8220;default&#8220; phone_text_alignment=&#8220;default&#8220; column_border_width=&#8220;none&#8220; column_border_style=&#8220;solid&#8220;][vc_column_text]<em>Dass <\/em><em>ein Citro<\/em><em>\u00eb<\/em><em>n oder Peugeot klingt, wie er klingt, ist auch Tratter Engineering zu verdanken. Schlie\u00dflich wurden die Resonatoren f\u00fcr Modelle des franz\u00f6sischen Autogiganten PSA von Tratter entwickelt. <\/em><em>Und auch beim Sound von VW-Motoren h\u00f6rt man ein St\u00fcck weit Tratter \u2013 allerdings nur, wenn man in den USA oder Kanada unterwegs ist.<\/em><\/p>\n<p>Das schwarze Teil aus Polyamid, das Projektleiter Pietro Farina\u00a0in den H\u00e4nden h\u00e4lt, sieht nicht gerade spektakul\u00e4r aus: eine Trommel, ein gekr\u00fcmmtes Auslassrohr, alles zusammen etwa 25 Zentimeter gro\u00df. Und doch: In einem Citro\u00ebn DS 7, einem Peugeot 308 GT oder einem Peugeot 508 sorgt der Resonator aus dem Hause Tratter f\u00fcr den guten Ton. \u201eDer Resonator wirkt wie ein Schalld\u00e4mpfer\u201c, erkl\u00e4rt Farina \u2013 allerdings wie ein selektiver: er sitzt zwischen Luftfilter und Turbolader, sorgt f\u00fcr die richtige Luftzufuhr und d\u00e4mpft zugleich T\u00f6ne bestimmter Frequenzen, damit den Passanten beim Vorbeifahren eines Autos nicht die Ohren bluten.<\/p>\n<h2>Weltumspannendes Netz<\/h2>\n<p>Der franz\u00f6sische Autogigant PSA \u2013 zu ihm geh\u00f6rt neben Citro\u00ebn und Peugeot auch Opel \u2013 ist l\u00e4ngst nicht der einzige, der bei seinen Resonatoren auf die Hilfe von Tratter zur\u00fcckgreift. Vielmehr setzt auch VW auf Unterst\u00fctzung aus Bozen, und zwar f\u00fcr einen Vier-Zylinder-Motor, den die Wolfsburger im nordamerikanischen Raum verbauen. Dabei hatte dieses Projekt f\u00fcr Tratter alles andere als vielversprechend begonnen: \u201eSo wie man es uns anfangs vorgelegt hat, war das Bauteil nicht herstellbar\u201c, erinnert sich Projektleiter Alexander Mair. Erst nach sieben Optimierungsschleifen sei man so weit gewesen, dass man ein Werkzeug f\u00fcr den Resonator entwickeln habe k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Tratter heikel: All diese Schleifen lagen noch vor der offiziellen Auftragserteilung. \u201eF\u00fcr uns war das ein Risikospiel\u201c, sagt Mair, \u201eweil wir Know-how ohne Garantien nach au\u00dfen geben mussten\u201c. Er ist allerdings auch \u00fcberzeugt: Den Auftrag hat Tratter letztendlich an Land gezogen, weil man L\u00f6sungen angeboten hat.<\/p>\n<h2>Klein schl\u00e4gt Gro\u00df<\/h2>\n<p>\u00c4hnliches hat auch Pietro Farina bei den PSA-Resonatoren erlebt. Bei diesen offenbarten die ersten Projektzeichnungen einen \u00dcberstand am Geh\u00e4use, in dem Tratter eine Fehlerquelle und eine Verletzungsgefahr f\u00fcr die Monteure ausmachte. \u201eWir haben den \u00dcberstand beseitigt und ihn mit einer Lippe verdeckt\u201c, so Farina. Auffallend ist: In die Lippe ist eine etwa einen Millimeter tiefe Kerbe gefr\u00e4st. \u201eWir mussten diese Aussparung vorsehen, weil hier die Schraube eines anderen Teils Platz haben muss\u201c, sagt der Projektleiter. Im Motorraum, so lernt man, wird kein Millimeter verschenkt.<\/p>\n<p>Und man lernt auch: Kleine Entwickler sind den Projektanten gro\u00dfer Autobauer oft eine Nasenl\u00e4nge voraus. \u201eUnser Fertigungssystem ist mittlerweile Standard\u201c, erkl\u00e4rt Farina mit ein wenig Stolz in der Stimme, um gleich danach bescheiden hinzuzuf\u00fcgen. \u201eSo lernt man eben stetig dazu.\u201c<\/p>\n<h2>Eine Zeichnung als Bibel<\/h2>\n<p>Den Lernprozess betont auch Farinas Kollege Mair, dem im Zuge des VW-Resonatoren-Projekts das eine oder andere graue Haar gewachsen sein d\u00fcrfte. Schlie\u00dflich war das verlangte Bauteil mit den Optimierungen im Hause Tratter zwar herstellbar, das daf\u00fcr ben\u00f6tigte Werkzeug aber hochkomplex. \u201eDas Werkzeug muss insgesamt nicht weniger als elf Bewegungen ausf\u00fchren\u201c, so Mair. Und der Fachmann wei\u00df: Je mehr Bewegungen, desto st\u00f6rungsanf\u00e4lliger ist ein Werkzeug. \u201eUmso wichtiger ist, jedes kleinste Detail zu durchdenken, damit man ein stabiles Spritzgusswerkzeug schafft\u201c, so der Projektleiter.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Tratter f\u00fcr die VW-Resonatoren \u201enur\u201c das Werkzeug entwickelt und produziert, geht die Verantwortung beim PSA-Auftrag weiter: F\u00fcr die Franzosen fertigt Tratter den Resonator auch noch. \u201eWir tragen in diesem Projekt die Verantwortung f\u00fcr den gesamten Prozess\u201c, so Farina. Ausgangspunkt sind dabei ein CAD-Modell sowie die klassische 2D-Zeichnung, aus der alle Details des Projektes ersichtlich werden: Formen, Ma\u00dfe, Normen, Pr\u00fcfanforderungen, Materialien, vorgeschlagene \u00c4nderungen \u2013 alles findet sich in der Zeichnung. \u201eDie Zeichnung\u201c, sagt der Projektleiter dann auch, \u201eist so etwas wie unsere Bibel. Man geht immer von ihr aus.\u201c<\/p>\n<h2>Vom Stresstest zur Serienproduktion<\/h2>\n<p>Schon wenige Wochen, nachdem die Zeichnung 2015 erstmals auf die Tratter-Tische geflattert ist, hat man hier die n\u00f6tigen Werkzeuge entwickelt, aufw\u00e4ndige Akustiktests durchlaufen und erste Prototypen gefertigt. \u201eDiese sind in die Testfahrzeuge eingebaut und Stresstests unterzogen worden\u201c, erinnert sich Farina. Drei Wochen lang musste der Motor (und in ihm der Resonator von Tratter) pausenlos laufen und sich unter Extrembedingungen beweisen.\u00a0Erst dann kam gr\u00fcnes Licht von PSA und die Serienproduktion konnte anlaufen. Die liegt heute in den H\u00e4nden von Tratter, bei einem Partnerbetrieb im Umland von Verona laufen 60.000 Resonatoren j\u00e4hrlich vom Band.<\/p>\n<p>Die Entwickler bei Tratter haben also das Privileg, ein St\u00fcck ihrer Arbeit im Sound zahlloser Motoren zu h\u00f6ren. \u00dcberhaupt begegnen sie ihr auf Schritt und Tritt: \u201eIch war neulich in einer Karosseriewerkstatt, in der ein Audi A4 mit freigelegten Luftleitteilen stand\u201c, erz\u00e4hlt Alexander Mair. Auch das ein St\u00fcck Tratter.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; full_screen_row_position=&#8220;middle&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243; shape_divider_position=&#8220;bottom&#8220;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; column_link_target=&#8220;_self&#8220; column_shadow=&#8220;none&#8220; column_border_radius=&#8220;none&#8220; width=&#8220;1\/1&#8243; tablet_width_inherit=&#8220;default&#8220; tablet_text_alignment=&#8220;default&#8220; phone_text_alignment=&#8220;default&#8220; column_border_width=&#8220;none&#8220; column_border_style=&#8220;solid&#8220;][nectar_cta btn_style=&#8220;see-through&#8220; heading_tag=&#8220;h6&#8243; text_color=&#8220;#2f5970&#8243; link_type=&#8220;regular&#8220; alignment=&#8220;left&#8220; link_text=&#8220;Dazugeh\u00f6rige Beschreibung&#8220; url=&#8220;https:\/\/trattereng.com\/de\/portfolio\/resonator-psa\/&#8220; class=&#8220;cta_article&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; full_screen_row_position=&#8220;middle&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243; shape_divider_position=&#8220;bottom&#8220;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; column_link_target=&#8220;_self&#8220; column_shadow=&#8220;none&#8220; column_border_radius=&#8220;none&#8220; width=&#8220;1\/1&#8243; tablet_width_inherit=&#8220;default&#8220; tablet_text_alignment=&#8220;default&#8220; phone_text_alignment=&#8220;default&#8220; column_border_width=&#8220;none&#8220; column_border_style=&#8220;solid&#8220;][vc_column_text]Dass ein Citro\u00ebn oder Peugeot klingt, wie er klingt, ist auch Tratter Engineering zu verdanken. 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