{"id":1489,"date":"2020-03-05T08:30:22","date_gmt":"2020-03-05T07:30:22","guid":{"rendered":"https:\/\/trattereng.com\/?p=1489"},"modified":"2024-06-27T16:56:09","modified_gmt":"2024-06-27T14:56:09","slug":"es-gibt-nur-eine-chance-fuer-einen-ersten-eindruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/trattereng.com\/de\/es-gibt-nur-eine-chance-fuer-einen-ersten-eindruck\/","title":{"rendered":"Es gibt nur eine Chance f\u00fcr einen ersten Eindruck"},"content":{"rendered":"[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; full_screen_row_position=&#8220;middle&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243; shape_divider_position=&#8220;bottom&#8220;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; column_link_target=&#8220;_self&#8220; column_shadow=&#8220;none&#8220; column_border_radius=&#8220;none&#8220; width=&#8220;1\/1&#8243; tablet_width_inherit=&#8220;default&#8220; tablet_text_alignment=&#8220;default&#8220; phone_text_alignment=&#8220;default&#8220; column_border_width=&#8220;none&#8220; column_border_style=&#8220;solid&#8220;][vc_column_text]<em>Wer in einen 2er-BMW einsteigt, schwingt seine Beine \u00fcber die Einstiegsblende. Sie ist eines der ersten Teile, die ein potentieller Kunde \u00fcbe<\/em><em>rhaupt sieht und man wei\u00df: F\u00fcr einen ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Deshalb muss die Einstiegsblende makellos sein. Und wohl auch deshalb hat man die Werkzeugentwicklung f\u00fcr die Blende den erfahrenen H\u00e4nden bei Tratter Engineering \u00fcberlassen.<\/em><\/p>\n<p>Zwei Einstiegsblenden bringt Projektleiter Michael Leitner zum Gespr\u00e4ch mit. Sie stammen aus der Vorserie und Leitners Blick streift sie schon fast absch\u00e4tzig: \u201eDas waren keine guten Teile, da gibt\u2019s eine Menge Dinge, die noch nicht gepasst haben\u201c, sagt er. Leitner zeigt auf die angeblichen Makel, das unge\u00fcbte Auge kann sie aber auch bei genauestem Hinsehen nicht erkennen: Hier sei die weiche Komponente \u00fcber die harte getreten, dort der Glanzgrad nicht optimal. Das Auge des Profis, so lernt man schon gleich zu Anfang dieses Gespr\u00e4chs, ist ein ganz anderes als das des Laien.<\/p>\n<h2>A-Arbeit f\u00fcr A-Teil<\/h2>\n<p>F\u00fcr Laien gibt es bei einem solch komplexen Projekt aber ohnehin keinen Platz. Schlie\u00dflich ist die Einstiegsblende nicht nur ein Sichtteil, also eines, das der BMW-Kunde sieht, sondern das, was in der Branche \u201eA-Teil\u201c genannt wird: eines, das sofort ins Auge sticht und damit die Kaufentscheidung beeinflusst. \u201eEin solches Teil muss \u00e4sthetisch perfekt sein\u201c, sagt Leitner, \u201eda schaut BMW ganz genau drauf\u201c.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt sind die Anforderungen der bayerischen Autogiganten oft besondere. Anstatt etwa die Einstiegsblende auf die Karosserie zu kleben, wie dies die allermeisten anderen Hersteller tun, wird sie bei BMW mit zwei Clips befestigt. Das hei\u00dft, dass zwei L\u00f6cher in die Karosserie gebohrt werden m\u00fcssen. Und das bedeutet f\u00fcr die Einstiegsblende: sie muss absolut dicht schlie\u00dfen, damit kein Wasser unter sie gelangt und damit in die Karosserie eindringen kann \u2013 selbst dann nicht, wenn ein BMW-Liebhaber sein Prunkst\u00fcck mit dem Hochdruckreiniger auf Vordermann bringt.<\/p>\n<h2>Geht nicht gibt\u2019s nicht<\/h2>\n<p>Was einfach erkl\u00e4rt ist, ist f\u00fcr die Werkzeugspezialisten bei Tratter eine enorme Herausforderung. Damit die Einstiegsblende n\u00e4mlich dicht ist, muss sie aus zwei Komponenten bestehen: einer harten als Herzst\u00fcck der Blende und einer weichen am Rand, die f\u00fcr ein optimales Haften an der Karosserie sorgt. \u201eWeil die Blende aus zwei Komponenten besteht, wird sie nicht im Spritzgussverfahren hergestellt, sondern mit Hilfe eines 2K-Drehwerkzeugs\u201c, erkl\u00e4rt Leitner. In diesem Werkzeug wird zun\u00e4chst das harte Herzst\u00fcck gefertigt, die Teile werden danach automatisch gedreht, damit die weiche Komponente gespritzt werden kann. Dabei muss alles bis auf den Zehntelmillimeter genau zusammenpassen, nichts darf vorstehen, einfallen oder \u00fcbertreten. \u201eEigentlich\u201c, schmunzelt Leitner, \u201eist das, was wir hier gemacht haben, unm\u00f6glich\u201c.<\/p>\n<p>\u201eUnm\u00f6glich\u201c scheint allerdings ein Begriff zu sein, der bei Tratter Engineering aus dem Wortschatz der Mitarbeiter gestrichen worden ist. So hat man die Werkzeuge f\u00fcr vier verschiedene Blenden, die in der 2er-Modellreihe von BMW verbaut werden, innerhalb von 16 Wochen entwickelt, danach folgen Bemusterung und Optimierungsschleifen, bevor bei Tratter die Testl\u00e4ufe gestartet werden. \u201eInsgesamt haben wir 30 Wochen Entwicklungsarbeit in die Werkzeuge f\u00fcr die Einstiegsblenden gesteckt\u201c, erinnert sich der Projektleiter.<\/p>\n<h2>Von Experte zu Experte<\/h2>\n<p>Das Projekt zeigt: Vor neuen Herausforderungen schreckt man bei Tratter nicht zur\u00fcck. \u201eDas ist sicher einer unserer gro\u00dfen Vorteile\u201c, so Leitner. \u201eWir sind flexibel, reagieren schnell auf \u00c4nderungen auch bei laufendem Projekt und liefern L\u00f6sungen\u201c. Dazu komme, dass man \u00fcber die Jahre beste Beziehungen zu erstklassigen Werkzeugmachern aufgebaut habe und das besondere Know-how jedes einzelnen kenne. \u201eSo haben wir den richtigen Werkzeugmacher f\u00fcr jedes Werkzeug zur Hand\u201c, erkl\u00e4rt der Projektleiter.<\/p>\n<p>Mehr noch: Weil man bei Tratter selbst viel Erfahrung im Werkzeugbau habe, k\u00f6nne man das eigene Know-how nicht nur in die Entwicklung, sondern auch in die Fertigung der Werkzeuge einbringen. \u201eWir k\u00f6nnen klare Vorgaben machen\u201c, so Leitner, \u201eund schon in der Entwicklung Probleme vorwegnehmen, die beim Werkzeugbau auftreten k\u00f6nnten\u201c. So werden H\u00fcrden schon aus dem Weg ger\u00e4umt, bevor sie f\u00fcr den Kunden \u00fcberhaupt sichtbar werden.<\/p>\n<h2>Millionen Teile und Zehntelmillimeter<\/h2>\n<p>All diese Vorz\u00fcge flie\u00dfen in einem Projekt wie jenem f\u00fcr BMW zusammen, sodass Werkzeuge entstehen, die selbst den h\u00f6chsten Anspr\u00fcchen gen\u00fcgen und auch bei gro\u00dfen St\u00fcckzahlen nicht verschlei\u00dfen. \u201eUnsere Werkzeuge sind auf eine Million Schuss ausgelegt\u201c, so Leitner. Hei\u00dft im Klartext: Ein Werkzeug kann eine Million Teile produzieren, bevor es ausgetauscht werden muss. Eine Million Teile, die auf den Zehntelmillimeter genau passen.<\/p>\n<p>Da w\u00e4ren wir also wieder beim Unm\u00f6glichen. Oder besser: dabei, wie man Unm\u00f6gliches m\u00f6glich macht. Oder wie Projektleiter Michael Leitner sagt: \u201eWenn man die Komplexit\u00e4t und den Aufwand kennt, der hinter jedem Teil steckt, und wenn man wei\u00df, wie klein die Fehlermargen sind, denkt man immer: ein Auto d\u00fcrfte eigentlich gar nicht fahren k\u00f6nnen.\u201c Und es f\u00e4hrt doch.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; full_screen_row_position=&#8220;middle&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243; shape_divider_position=&#8220;bottom&#8220;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; column_link_target=&#8220;_self&#8220; column_shadow=&#8220;none&#8220; column_border_radius=&#8220;none&#8220; width=&#8220;1\/1&#8243; tablet_width_inherit=&#8220;default&#8220; tablet_text_alignment=&#8220;default&#8220; phone_text_alignment=&#8220;default&#8220; column_border_width=&#8220;none&#8220; column_border_style=&#8220;solid&#8220;][nectar_cta btn_style=&#8220;see-through&#8220; heading_tag=&#8220;h6&#8243; text_color=&#8220;#2f5970&#8243; link_type=&#8220;regular&#8220; alignment=&#8220;left&#8220; link_text=&#8220;Dazugeh\u00f6rige Beschreibung&#8220; url=&#8220;https:\/\/trattereng.com\/de\/portfolio\/einstiegsblende\/&#8220; class=&#8220;cta_article&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; full_screen_row_position=&#8220;middle&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243; shape_divider_position=&#8220;bottom&#8220;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; column_link_target=&#8220;_self&#8220; column_shadow=&#8220;none&#8220; column_border_radius=&#8220;none&#8220; width=&#8220;1\/1&#8243; tablet_width_inherit=&#8220;default&#8220; tablet_text_alignment=&#8220;default&#8220; phone_text_alignment=&#8220;default&#8220; column_border_width=&#8220;none&#8220; column_border_style=&#8220;solid&#8220;][vc_column_text]Wer in einen 2er-BMW einsteigt, schwingt seine Beine \u00fcber die Einstiegsblende. 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